Stadtecho Hennef -  KW38/2015

Hoch zur Löwenburg

Die zweite Station im Siebengebirgscup führte die Läufer nach Bad Honnef zum Start des traditionellen Löwenburglaufs. Der Start- und Zielbereich wurde in den Reitersdorfer Park verlegt und bietet den Veranstaltern somit die Möglichkeit, weitere Wettbewerbe für Kinder oder auch die verkürzte Variante des Hauptlaufs, den Löwenburg light, anzubieten.

Unter den Teilnehmern befanden sich Stephan Müll, Martin Schenk und Ingo Retzmann, drei LT-Sportler, die bereits beim Malberglauf erfolgreich teilnahmen. Doch auch Sonja Berse und Frank Stiltz schoben sich gemeinsam mit mehr als 210 Mitläufern über den mit 400 anstrengenden Höhenmeter und insgesamt rund 14 Streckenkilometer langen Kurs, der den Läufern alles abverlangte. Erreicht man erst mal die Löwenburg, geht es fast ohne große Umwege auf einen ebenso steilen wie herausfordernden Abstieg zum Ziel. Bergauf laufen stellt in erster Linie Anforderungen an die Kraft eines Läufers, während man bergab vorwiegend technisch läuft, um die nutzbringende Hangabtriebskraft möglichst verlustfrei einzusetzen.

Stephan und Martin, beides erfahrene Bergläufer, konnten sich erneut weit vorne platzieren. Stephan verfehlte als 15. in 1:00,41 h nur knapp ein Ergebnis unterhalb der Stundengrenze. Martin kam als 29. in 1:03,29 h ins Ziel und liegt damit auch aussichtsreich in der Gesamtwertung seiner Altersklasse des 7G-Cups.

Ingo Retzmann (1:21,04 h) und Sonja Berse (1:21,49 h) finishten fast zeitgleich, bevor Frank (1:26,01 h) das LT Quintett im Ziel komplettierte.

In Vettelschoß beim Rheinhöhenlauf über 21,1 km werden die Cupläufer den dritten Lauf der Wertung bestreiten. Martin und Stephan werden diesen Lauf im Rahmen des RUN50 bestreiten, einer Laufserie von 3 Läufen in 3 Tagen über insgesamt 50 km mit 1.000 Höhenmeter.

BILD

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